Grafik II Partitur (1)

Ernst von Hopffgarten
Variationen in G
Folge aus 32 Blättern
2017, Aquatinta und Kaltnadelradierung

Matthias Lorenz
Bearbeitung der Blätter des Zyklus
Variationen in G für Violoncello solo, 2018

24. September 2021 bis 07. November 2021

Neue Sächsische Galerie

Ernst von Hopffgarten, Variation 2 aus der Radierfolge Variationen in G
Ernst von Hopffgarten, Variation 6 aus der Radierfolge Variationen in G
Ernst von Hopffgarten, Variation 24 aus der Radierfolge Variationen in G

Ausstellungseröffnung mit Livekonzert und anschließendem Gespräch mit dem Linguisten Werner Holly.

Bild und Musik - oft einfach zueinander gestellt, werden sie hier auf der Ebene der künstlerischen Strukturen und Mittel tief verzahnt. Die Grafik fungiert als neuartige Notenschrift für einen Musiker. Große Freiheiten und selbstentwickelte Regeln des Musikers verschränken Ausstellung und Konzert auf eine ungekannte Weise. vierteilige Ausstellungsreihe

Ernst von Hopffgarten
1948 in Meissen geboren I 1969 bis 1973 Studium der Malerei und Druckgraphik an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin I seit 1978 Schwerpunkt der Arbeit im plastischen Bereich I 1983 bis 1987 an Planung und Aufbau der Bildhauerwerkstätten des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins (Pankehallen) als Leiter der Fachgruppe Bildhauerei und Objektkunst und als Vorstandsmitglied beteiligt I seit 1981 regelmäßige Ausstellungstätigkeit I 1996 bis 2011 Atelier und Wohnsitz im wendländischen Dorf Prezelle I 2000 bis 2004 Zusammenarbeit mit den Musikern Martin von Hopffgarten und Clemens Kröger (Hamburg) I seit 2000 Zusammenarbeit mit Burkhard Welzel (Berlin): Künstlergruppe Kultursubstrat I seit 2006 Zusammenarbeit mit dem Cellisten Ulrich Maiß I seit 2012 Atelier und Wohnsitz im wendländischen Dorf Trebel
Homepage: ernstvonhopffgarten.de

Matthias Lorenz
wurde 1964 in Bensheim/Bergstraße geboren, wo er auch seine Kindheit und Jugend verbrachte. 1986 nahm er sein Cellostudium in Frankfurt/Main bei Gerhard Mantel auf. Bereits vor Studienbeginn war die Entscheidung gefallen, den Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik zu legen. Obwohl es einen solchen Studienschwerpunkt nicht gab, ließ er sich in den Freiräumen, die die Studienordnung bot, realisieren. Kurse u.a. bei Wolfgang Boettcher und Siegfried Palm ergänzten die cellistische Ausbildung. Zudem bedeutet für Matthias Lorenz die Beschäftigung mit Musikwissenschaft stets auch eine wichtige Unterstützung des Cellospielens.
Seit dem Studienende ist er als freischaffender Cellist tätig, hauptsächlich mit zeitgenössischer Musik. Neben die E-Musik - zu der mittlerweile auch Musik mit Live-Elektronik zu rechnen ist - treten dabei immer wieder andere Genres. Randbereiche der Rock- und Popmusik (zusammen mit Albrecht Kunze und Irmin Schmidt), Bühnenmusiken (u.A. für das Frankfurter Ballett), Improvisierte Musik. Zu seinem solistischen Spiel sind im Laufe der Zeit zunächst das elole-Klaviertrio (2001, seit 2018 Neues Klaviertrio Dresden), 2004 das ensemble courage und 2011 die Ostravská Banda hinzugekommen.
Homepage: matlorenz.de


Begleitveranstaltung
Sonntag, 3. Oktober, 14 Uhr
Kunst in Familie: Klingende Grafik
Familiennachmittag mit dem Dresdner Cellist Matthias Lorenz


Pressemitteilung

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, vom Büro für städtisches Kulturmanagement Chemnitz und dem Neue Chemnitzer Kunsthütte e. V.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen
Landtags beschlossenen Haushalts.

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